Impressum

Ausstellungsprogramm 2018


Januar / Februar

Einzelausstellung zur Förderung Münchner Künstler/innen
(umfangreiche Werkschau)

 

Heike Jobst

Vernissage: Donnerstag, 11.01.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
12.01. - 18.02.2018


Die Ausstellung zum Jahresbeginn soll sich in in besonderer Weise Künstler/innen widmen, die auf Grund einer z.B. mehr als zehnjährigen künstlerischen Tätigkeit über ein breites Werk verfügen, das deshalb zur vertiefenden Diskussion anregt.

Heike Jobst
Heike Jobst untersucht in ihrem Arbeitsprozess die Grenzbereiche von Medialität und Material, von subjektiver Wahrnehmung und kollektiven Symbolen. Dabei verwendet sie Zeichnung auf Papier als bildhauerisches Material für skulpturale Installationen sowie Videoprojektionen als malerisches Element der Raumerweiterung.
Heike Jobst studierte bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste München (Klasse Hermann Pitz) mit einem Auslandsaufenthalt an der Royal Danish Academy of Fine Arts Kopenhagen. Diplom in Bildhauerei 2009. 2015 Stipendium des Bayer. Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst an der Cité Internationale des Arts Paris (Artist in Residence) und 2014 Stipendium für Bildende Kunst der
Landeshauptstadt München.

 

März

Ausstellung im Rahmen der „Jewelry Week“
Aktuelle junge Positionen aus München

Vernissage: Dienstag, 08.3.2017, ab 19.00 Uhr
Ausstellung:
09.03. - 11.03.2018


Aus Anlass der „Munich Jewelry Week“ während ihres traditionellen Termins zur Internationalen Handwerksmesse München erhält ein/e Künstler/in (oder ein kuratorisches Team) die Möglichkeit, aktuelle junge Positionen im bayerischen Schmuckschaffen sowie aktuelle künstlerische Strategien im sog. Autorenschmuck im Kunstpavillon zu präsentieren. Dadurch entsteht ein attraktiver urbaner Parcours zwischen der Galerie des Bayerischen Kunstgewerbevereins in der Pacellistr. und der Galerie Handwerk in der Max-Joseph-Str. und weiter zu den Schauorten im Kunstareal.
Jede/r Kurator/in soll möglichst zwei bis drei Ausstellungen kuratieren und so die Möglichkeit erhalten, unterschiedliche Vermittlungsweisen zu erproben und mit den ausgewählten Künstler/innen über einen längeren Zeitraum zu arbeiten.

Kurator/in: Rose und Gisbert Stach
Bereits 2017 kuratierten Rose und Gisbert Stach die Ausstellung „tog_ther ! Fill in: e or a“ mit zwanzig Künstlerinnen und Künstlern des Autorenschmucks im Kunstpavillon. Sie wählten 2017 Stühle als besonderen Ansatz von Präsentation und Auseinandersetzung. Ihr Vorgehen für 2018 ist noch offen und in der Diskussion mit den möglichen Künstler/innen.

März / April

Themen-Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK)
Entscheidung über das Thema und die Künstler/innen-Liste durch die VBK.
Die Ausstellung soll die Aufmerksamkeit auf ein ausgewähltes aktuelles Thema richten.

 

Vernissage: Donnerstag, 22.03.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
23.03. - 08.04.2018

April/Mai  

Ausstellung zur Förderung des studentischen Nachwuchses

 

Vernissage: Donnerstag 26.04.2018
Ausstellung:
27.04. - 20.05.2018

Jeweils zu Beginn des Sommersemesters gibt eine Klasse oder ein Projekt einer Kunsthochschule Einblick in den Stand ihrer Lehre und künstlerischen Entwicklung. Die Studierenden erhalten damit die Möglichkeit ihre künstlerischen Strategien in einem klassischen musealen White-Cube zu erproben und erhalten durch die Ausstellung im Kunstpavillon Impulse für ihre Professionalisierung.

Akademie der Bildenden Künste in München
Klasse Prof. Katrin Brack / Bühnenbild und -kostüm (angefragt)

oder alternativ: Klasse Prof. Dieter Rehm / Fotografie

 

 

 

Mai

Kunstpavillon-Exkursion

19.05.2018

Einmal im Jahr bietet der Kunstpavillon eine Tages-Exkursion zu einer Ausstellung oder zu einem vergleichbaren interessanten Ort an. Die Exkursion beginnt und endet am Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten und beinhaltet entsprechende Begleitinformationen.

Fortbildung für Mitglieder und Interessierte:
„Das Maximum“ in Traunreut Heiner Friedrich errichtete 2010 die Stiftung DASMAXIMUM, die nun in Traunreut hochkarätige, von ihm
gesammelte und gestiftete Kunstwerke ausstellt. Als einer der ersten Galeristen überhaupt förderte Heiner Friedrich Georg Baselitz, Joseph Beuys und Gerhard Richter, und als er 1971 seine Galerie nach New York verlegte, hatte er bereits enge Kontakte zu John Chamberlain, Dan Flavin, Walter de Maria und Andy Warhol.
Diese amerikanischen Vorreiter von Pop Art und Minimalismus, dazu die deutschen Künstler Georg Baselitz, Uwe Lausen, Imi Knoebel und Maria Zerres, sind mit umfangreichen Werkgruppen nun in Traunreut zusehen.

 

 

Mai / Juni  

Alexandros Tsioris

Kurztaktike Ausstellungen, Performances, Konzerte und Aktionen
Der Frühsommer widmet sich vorrangig experimentellen Herangehensweisen. Zugänge zu neuartigen Ausstellungsformaten, Arbeiten in situ oder ein ungewöhnlicher Umgang mit dem Pavillon-Raum.


Vernissage: Donnerstag, 31.05.2018
Ausstellung:
01.06. - 17.06.2018

 

Alexandros Tsioris studierte an der Münchner Akademie der Bildenden Künste in der Bildhauerklasse von Nikolaus Gerhart. Immer von seinen ironischen und intelligenten Zeichnungen inspiriert, wagt sich Tsioris präzise an raumgreifende Skulpturen und Objekte heran, die mit sicherem Auge so platziert werden, daß dem Betrachter die hoch-künstlerische Eigenwilligkeit ihres Schöpfers unmissverständlich vermittelt wird. So
werden Eisen, Bleche, Rohre, Nägel, Gips, Ton, Ziegel, Holz, Glas, Stein, Asbest, Kunststoffe, Netze, Pressspan und Schaumstoffe, nicht zuletzt Samt und Seide, so verarbeitet, dass deren Erscheinungsbild –bei allem ästhetischen Genuß – die Haltung des Künstlers demonstriert und der Rezipient veranlasst wird, diese und seine eigene Haltung zu reflektieren. 2011 erhielt Alexandros Tsioris den Kunstpreis der Bayerischen
Akademie der Schönen Künste.

Alternativ würden für diesen Ausstellungsplatz angefragt:
a) Anna McCarthy oder b) Judith Egger oder c) N.N.

 

 

Juni / Juli  

„Zwei Familien Archive“: Shimon Lev (Tel Aviv) und Friedemann Derschmidt (Wien)

Kollektive und kollaborative Arbeitsweisen in der bildenden Kunst
Die Ausstellung im Juli widmet sich jedes Jahr Kunstkollektiven, kollaborativen Arbeitsweisen oder kooperativen Prozessen in der bildenden Kunst. Die Ausstellungen sollen so gestaltet und vermittelt werden, dass – je nach Interesse – nicht nur die künstlerischen Arbeiten, sondern auch ihr Generierungsprozess reflektiert werden kann. Dadurch soll auch das Profil des Kunstpavillon als artist-run-space im Herzen Münchens geschärft werden.


Vernissage: Mittwoch, 28.06.2018
Ausstellung:
29.06. - 29.07.2018

Zwei Künstler widmen sich in ihrer Arbeit in Form einer Langzeituntersuchung den jeweiligen Phänomenen ihrer engeren und erweiterten Familienzusammenhänge. Fragen nach der Tradierung narrativer und nicht verbaler Art spielen dabei ebenso eine Rolle, wie der Umgang mit Familienmythen oder Familiengeheimnissen. Familie als Quelle von Idenität - aber auch als Ursprung von Differenz. Der Hintergrund der beiden Familiengeschichten ist nicht zufällig. Shimon Levs Vater ist Überlebender der Shoa. Die Großelterngeneration Deschmidts war mehr als nur engagiert im NS-System. Beide Projekte gehen von einem sehr persönlichen und sensiblen Punkt aus. Dennoch berühren die in den beiden Projekten angesprochenen „familiären Phänomene“ sowie die dargestellten Prozesse der Auseinandersetzung oder
auch des Verdrängens und Verschweigens allgemein für die jeweilige Gruppe von Betroffenen gültige Fragestellungen. „Zwei Familien Archive“ ist als künstlerisches Forschungsprojekt angelegt und wird für jede Ausstellung erweitert. Nach Stationen in Israel, Österreich und Polen erweitert die Ausstellung im Kunstpavillon das „Zwei Familien Archiv“ um eine bayerische Forschung.

Friedemann Derschmidt ist bildender Künstler, Filmemacher und Leiter des Medienlabors der Akademie der bildenden Künste in Wien. Shimon Lev ist Künstler, Kurator und Schriftsteller; er unterrichtet am Hadassah Academic College in Jerusalem. Sie kooperieren seit vielen Jahren und stehen in einem engen künstlerischen Austausch.

 

August  

Ausstellung der Preisträger/innen des Seerosenpreises


Vernissage: Donnerstag,09.08.2018
Ausstellung:
10.08. - 26.08.2018

Der Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten am Stachus beherbergt jedes Jahr mit großer Freude die Ausstellung der Preisträger/innen des Seerosenpreises.
Die Jury der Münchner Kunstgruppen für den Seerosenpreis entscheidet voraussichtlich im März; Verleihung durch die Landeshauptstadt München

 

 

September  

 

Schwerpunktausstellung des Kunstpavillon e.V.
Die Schwerpunktausstellung des Kunstpavillon beginnt vor der Open Art und endet nach der Langen Nacht der Museen. Diese erste Ausstellung im Herbst richtet damit die Aufmerksamkeit in besonderer Weise auf die ausgewählten künstlerischen Positionen und die damit verknüpften Debatten und Diskurse der bildenden Kunst. Die längere Dauer soll auch eine überregionale Bewerbung und Wahrnehmung der Ausstellung ermöglichen.


Thema 2018: Fotografie / Installation:
Thomas Weinberger / Benjamin Zuber


Vernissage: Donnerstag, 06.09.2018
Ausstellung:
07.09. - 21.10.2017

Der Fotograf und Architekt Thomas Weinberger ist mit doppelt belichteten Aufnahmen, die eine Szene sowohl bei Tageslicht als auch bei Nachtlicht einfangen, bekannt geworden. Er verwendet für diese Art der Realitätsabbildung den der Physik entlehnten Begriff der „operational reality“. Weinberger lebt und arbeitet in Berlin und München.
Im Zentrum Benjamin Zubers großformatiger und raum-übergreifender Installationen steht die Magie des ersten Versuchs. Nach internationalen Ausstellungen unterrichtet er seit 2013 an der Akademie der bildendenKünste in Nürnberg in der Klasse von Prof. Michael Munding.

In einem künstlerischen Zuspiel wollen die beiden Künstler mit ihren Arbeiten einen neuartigen ästhetischen Raumeindruck im Kunstpavillon entwickeln.

 

 

November  

Förderausstellung der VBK für den künstlerischen Nachwuchs


Vernissage: Donnerstag, 26.10.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
26.11. - 18.11.2018

 

Die zweite Herbst-Ausstellung dient der Förderung junger Künstler/innen am Anfang ihrer Professionalität. Die Auswahl trifft die Vereinigung bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK). Dabei erhalten diejenigen jungen Künstler/innen, die die VBK für staatliche, öffentliche oder private Preise und Förderungen auf Grund ihres Vorschlagsrechts ausgewählt hat, die Gelegenheit ihre Arbeiten einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen und
zu diskutieren.

Vorschläge der VBK für Villa Massimo, Cité des Arts und andere Förderpreise

 

 

Dezember  

Jahresausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler (VBK)


Vernissage: Donnerstag, 29.11.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
30.11. - 16.12.2018

Mitglieder der Fachgruppe Kunst in ver.di

 


Die Mitglieder des Kunstpavillon e.V. organisieren mit folgenden Ausnahmen die Ausstellungen und Veranstaltungen im Kunstpavillon: Jedes Jahr finden 3 Ausstellungen der VBK (Vereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler in ver.di München) im Kunstpavillon statt, die eigenverantwortlich ohne Einflussnahme des Kunstpavillon e.V. entstehen. 
Außerdem wird jedes Jahr im August der Seerosenpreis der Landeshauptstadt München im Kunstpavillon verliehen, woran sich eine Ausstellung der Preisträger anschließt.

Änderungen möglich; Stand: 01.02.2018