Aktuell

Aktuelles Ausstellungsprogramm 2020

Isabelle Enders, Simone ten Hompel, Silvia Weidenbach

3 on

 

 

Ausstellung:
Die Ausstellung öffnet regulär am 11.3. um 13 Uhr, es gibt keine Vernissage.

11. März bis 27. März 2020

 

3 on ist eine Momentaufnahme von drei künstlerischen Positionen im Austausch. Die in Nürnberg, London und Glasgow lebenden Künstlerinnen arbeiten, forschen und lehren jeweils an der Schnittstelle von Kunst, Handwerk und Design und haben sich im letzten Jahr unabhängig voneinander mit historischen Gold- und Silberschmiedearbeiten beschäftigt. Die Ausstellung zeigt Parallelen ihrer medial und disziplinär hybriden Praxis und Recherche.

Isabelle Enders (*1979) besuchte die Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz und studierte von 2006 - 2014 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg in den Klassen Freie Kunst/Gold- und Silberschmieden und Kunst und öffentlicher Raum. Sie ist Meisterschülerin von Prof. Ulla Mayer und u.a. Preisträgerin des Bayerischen Staatspreises 2013, des Dannerpreises 2014 sowie des Grassipreises 2018. Ihre Arbeiten sind meist handlungsbezogene Objekte, welche durch ihre Funktion (oder auch Dysfunktion) scheinbar bekannte Handlungsabläufe hinterfragen und neue anbieten.

Simone ten Hompel absolvierte im dualen System der Fachoberschule eine Schlosserinnenlehre und studierte von 1979-1984 an der FH Düsseldorf Produktdesign / Schmuck und Gerät. Seit dem Studium am Royal College of Art von 1987-1989 ist sie mit Werkstatt und Dozentinnentätigkeit in London wohnhaft. Sie ist u.a. Preisträgerin des "Jerwood Applied Arts Prize 2005: Metal", des Bayerischen Staatspreises 2012 und war im Jahr 2018 Stadtgoldschmiedin in Schwäbisch Gmünd. Simone ten Hompel ist interessiert am Leben von Menschen sowie dem Eigenleben von Objekten. Deren Konstrukt gibt sie in erzählerischem 3D "Text" durch unterschiedliche Materialien, Formen und Funktionen wieder

Silvia Weidenbach (*1980) besuchte die Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz und studierte von 2003 - 2009 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle im Fachbereich Schmuck und von 2009 -2011 am Royal College of Art in London. Sie ist u.a. Preisträgerin des Jerwood maker Preis, 8th Hanauer Stadtgoldschmiedin sowie die erste Gilbert Collection Artist in Residence im Victoria & Albert Museum. Ihre Arbeiten kombinieren analoge und digitale Prozesse. Sie erforscht neue Möglichkeiten, Werte und die Relevanz der neuen digitalen Werkzeuge im Schmuckbereich.

 

 

 


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