Aktuell

Aktuelles Ausstellungsprogramm 2018

Fluss ohne Ufer

Alexandros Tsioris

Kurztaktike Ausstellungen, Performances, Konzerte und Aktionen

Der Frühsommer widmet sich vorrangig experimentellen Herangehensweisen. Zugänge zu neuartigen Ausstellungsformaten, Arbeiten in situ oder ein ungewöhnlicher Umgang mit dem Pavillon-Raum.

 

Vernissage:
Donnerstag 31.05.2018 ab 19 Uhr
Ausstellung:
01.06. - 17.06.2018


Alexandros Tsioris greift eine Idee auf und beginnt sie aufzuweichen. Er treibt sie Richtung Rand und in dem Moment, wo sie über diesen Rand gerät, droht hinabzustürzen, nimmt er ihre Form auf. Aus eingefärbtem Silikon angehäufte monolithische Blöcke, eingestellt in sture, an Archive erinnernde Regale, ziehen eine Linie von dem, was einmal die Skulptur gewesen ist – vielleicht die Ur-Idee einer dreidimensionalen Ausdickung – zu dem, was Tsioris gerade noch als Restbestand davon übrig lässt.

Alexandros Tsioris studierte an der Münchner Akademie der Bildenden Künste in der Bildhauerklasse von Nikolaus Gerhart. Immer von seinen ironischen und intelligenten Zeichnungen inspiriert, wagt sich Tsioris präzise an raumgreifende Skulpturen und Objekte heran, die mit sicherem Auge so platziert werden, daß dem Betrachter die hoch-künstlerische Eigenwilligkeit ihres Schöpfers unmissverständlich vermittelt wird. So
werden Eisen, Bleche, Rohre, Nägel, Gips, Ton, Ziegel, Holz, Glas, Stein, Asbest, Kunststoffe, Netze, Pressspan und Schaumstoffe, nicht zuletzt Samt und Seide, so verarbeitet, dass deren Erscheinungsbild –bei allem ästhetischen Genuß – die Haltung des Künstlers demonstriert und der Rezipient veranlasst wird, diese und seine eigene Haltung zu reflektieren. 2011 erhielt Alexandros Tsioris den Kunstpreis der Bayerischen
Akademie der Schönen Künste.


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